Nach dem Festakt am Freitag, den 3. August 1985 spielten am Samstagabend im Festzelt die Hergolshäuser Musikanten zu einem Stimmungsabend auf, der alle begeisterte und eine bis heute andauernde Freundschaft mit den Franken begründete. Der Musikfestsonntag bot mit seinen historischen Festumzug einen weiteren Höhepunkt, bevor das Fest am Montag mit einem Heimat- und Folkloreabend "Lachendes Allgäu" beschlossen wurde.

Um der Enge des Feldersaales zu entgehen und ein besseres Klangerlebnis zu erzielen, entschloss man sich 1987, die Turnhalle zu einem Konzertsaal umzufunktionieren. Die Mühe und der Mut zu Neuem wurden mit einem voll besetzten Saal belohnt.

Erwähnenswert sind auch die Thingauer Musikanten eine 12-13 köpfige Tanzmusikbesetzung, die lange Jahre mit ihrem Repertoire von alten Polkas, Walzern über bekannte Evergreens bis hin zu modernen Big-Band-Sound auf Hochzeiten, Faschingsbällen uvm. aufspielten.

Im Jahre 1991 fand zum ersten Mal anstelle des Gartenfestes beim Felderwirt unser heutiges "Almfest auf dem Seelenfest" statt. Mit Einwilligung des Besitzers Michael Stöckle durfte die Musikkapelle dieses schöne Plätzchen für ihr Fest umgestalten. Dies erwies sich für uns als großer Glücksfall, da das Almfest in dieser idyllischen Kulisse bis heute ein großer Besuchermagnet geblieben ist.

1998 kam zum ersten Mal die heute legendäre Beachparty am Freitagabend hinzu.

Zum Frühjahrskonzert 1993 wurde die neue Damentracht vorgestellt, die man wegen des schlechten Zustandes der alten Tracht und fehlender Dirndl für die Jungmusikantinnen angeschafft hatte. Als eine der ersten Kapellen im Umkreis bekamen wir nach den strengen Auflagen der Trachtenberatungsstelle in Krumbach eine "landestypische Tracht" mit einer Seiden- und einer Baumwollschürze.