Um 1807 besaß der Chor schon einige Instrumente mehr:

    • 1 Paar neue Wiener Trompeten samt Steckerlein und ein Mundstück
    • 1 alte Trompete in brauchbarem Stande
    • 1 alte Trompete, die der Anton Sepp ohne mein Wissen und Geheiß auf seine eigenen Kosten hat richten lassen
    • 1 unbrauchbare Trompete, die zerrissen ist und mit deren Stücken die anderen schon vor etlichen Jahren ausgebessert wurden
    • 2 alte, beinahe unbrauchbare D-Waldhörner
    • 1 alte Baßgeige ohne Saiten und Bögen
    • 2 kupferne Pauken, beinahe unbrauchbar
    • 2 gute, brauchbare Violinen
    • 2 gute und 1 schlechter Geigenbogen

    Der erste Leiter und Dirigent des Musikensembles, der namentlich erwähnt ist, war der Lehrer und Organist Engelbert Brem; er unterschrieb ab dem Jahr 1792, als er aus Kimeratshofen nach Unterthingau versetzt wurde, jährlich die Quittung für empfangene Gelder. Er wirkte hier 51 Jahre und starb 1843 (nach G. Waibel).

    Vom Jahr 1807 - 1835 ist oben erwähntes Instrumentarium lauf Kauf- und Reparaturrechnungen um mindestens eine Posaune, eine D-Flöte und um die erste chromatische Trompete (mit Ventilen) angewachsen.

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